Liebe*r WutKraft – Interessent*in, WutKraft Forscher*in, liebe*r Wutkraft Entdecker*in!
Mal so ganz ehrlich. Zwischen dir und mir!
Newsletter sind für mich meine absoluten Endgegner!
Wenn ich welche bekomme – vor allem die, von Menschen, die jede Woche über sich und ihre Angebote sprechen – macht mich das so wütend, dass ich sie direkt in den Papierkorb weiterleite.
Warum denn eigentlich?
***Projektion Anfang***
Na ist doch ganz klar: Weil es für mich nicht stimmt, dass es allen anderen natürlich total leicht fällt, sie immer neue, interessante Inhalte haben, sie tiefe Inhalte ansprechend in Worte verpacken und sie dadurch dem/der Leser*in dadurch immer ein Lächeln auf die Lippen zaubern oder auch ein zustimmendes Nicken entlocken.
***Projektion Ende***
Im Gegensatz zu mir.
Steht auf meiner To- Do Liste: Newsletters schreiben und verschicken – leide ich spontan unter Aufschieberitis und finde tausend Ablenkungstatiken!
Nix mehr mit Zugang zu meiner eigenen Wut und der Entscheidungskraft darin, jetzt kurzerhand ein Thema zu finden, dieses in einen Text zu gießen und ein schönes Foto auszuwählen – und ruckzuck ist ein spannender Newsletter entstanden.
Meist beobachte ich dann mögliche Gedanken, wie: ‚Die Pflanze braucht ja wirklich dringend Wasser!‘ Wo ist eigentlich mein Pullover? Was koche ich heute zum Essen? Das Telefonat muss ich unbedingt jetzt führen.
Meine innere Bremse: Ich weiss einfach nicht, was ich schreiben soll. Wie auch? Denn so ein Newsletter schreibe ich ja nicht als Auftragsarbeit mit festem Inhalt, sondern weil ich es will und mich dazu entschieden habe. Nicht weil mich irgendjemand dazu beauftragt hat.
Das allerdings bringt mich zu dem Punkt der Verantwortung. Denn um die geht es an dieser Stelle.
Bin ICH bereit die Verantwortung für meine Entscheidung zu übernehmen?
Die kann unterschiedlich aussehen:
- Ich verschicke keine Newsletter mehr.
- Ich beauftrage jemanden, der diese Arbeit richtig gerne für mich macht.
- Ich vereinbare mit mir selbst eine Regelmäßigkeit in der der Newsletter erscheint und mache mit mir selbst ein Commitment, bis wann ich den jeweilige Text geschrieben habe.
Vielleicht fragst du dich, warum ich das alles schreibe und was dieser Text mit Wut zu tun hat?
Die Wut ist das Gefühl, dass mich in die Klarheit und die Handlung bringt. Klarheit darüber, was für mich nicht stimmt und wo es einer Veränderung bedarf. Das kann sich auf laufende Projekte, Beziehungen oder Gedanken beziehen. Die Frage ist, bin ich bereit Verantwortung zu übernehmen und meine Wut zu nutzen, um Klarheit in mir und im Außen zu bewirken?
Ich entscheide mich hier und jetzt für ein Ja.
Ich schreibe und verschicke diesen Newsletter, weil ich es möchte. Weil es mir ein Herzensanliegen ist, mit euch Neuigkeiten. eigene Erfahrungen und Erkenntnisse rund um WutKraft zu teilen. Das heißt für mich auch, mich mit meine eigenen Schwächen zu zeigen.
Ich schreibe den Newsletter auch, weil ich weiß, wie gut es sich anfühlt, wenn ich ein Projekt – in diesem Fall, den Newsletter – beginne und auch beende. Das löst dann Freude und Leichtigkeit in mir aus. Und dafür lohnt sich auch die Anstrengung.
Wo vermeidest du in deinem Leben eine Entscheidung zu treffen? Bist du bereit für diese Entscheidung Verantwortung zu übernehmen?
In meinen WutKraft Seminaren biete ich dir die Möglichkeit, deine Wut für dich als Vertraute zu entdecke und sie in deine Alltagsbeziehungen als konstruktive Kraft einzuweben.
Sehen wir uns?
Ich freu mich auf dich!
Friederike von Aderkas